A 643-Stau: Stadt hat fünf Jahre verschlafen

Manchmal kann man durchaus dankbar sein für Initiativen des politischen Konkurrenten, vor allem, wenn sie unbeabsichtigt alte Versäumnisse der Stadtspitze wieder zu tage fördern. So war der SPD-Antrag im Ortsbeirat am gestrigen Dienstag, der „frühzeitig entsprechende verkehrliche Vorkehrungen“ für die Verkehrsbelastung bei den weiteren Bauarbeiten an der A 643 fordert, der Anlass, wieder einmal in die alten Ortsbeiratsakten zu schauen. Da war doch was…

Verkehrsinfarkt Gonsenheim

Richtig: Den gleichen Antrag hatte die CDU-Fraktion bereits vor fast genau fünf Jahren schon einmal gestellt. (Antragstext hier) Damals wiesen wir darauf hin, dass durch die Baustelle mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in Gonsenheim zu rechnen sei.

Interessanter als der damals übrigens einstimmig angenommene Antrag ist aber im Rückblick die Antwort der grünen Verkehrsdezernentin. Sie wollte sich mit diesem Anliegen nicht befassen und meinte, es würde ja genügen, ggf. einige Ampelschaltungen anzupassen. (Wie lange das dauert, wissen wir ja von der Koblenzer Straße…)

Eder schrieb damals in ihrem Sachstandsbericht (hier erhältlich als externer Link zur Stadt Mainz)

  • während der gesamten Bauphase werde ein 4-spuriger Verkehr auf der Autobahn aufrecht erhalten.
  • Die Anschlussstelle Mombach bliebe während der Bauzeit grundsätzlich offen
  • Größere Verkehrsbehinderungen seien längerfristig nicht zu erwarten.

Die Übereinstimmung mit der Realität kann man ja nun täglich sehen. Mal sehen, ob das Verkehrsdezernat mehrere Jahre, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, jetzt reagiert, wenn der Antrag von der „richtigen“ Fraktion stammt.

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Vorstandswahlen der CDU Mainz-Gonsenheim mit Christian Baldauf

Fritz-Bernhard Stähler

Fritz-Bernhard Stähler

Am Freitag, dem 24.03.2017 haben bei der CDU Gonsenheim Vorstandswahlen stattgefunden. Als Vorsitzender ist Fritz-Bernhard Stähler einstimmig wiedergewählt worden, für ihn ist es bereits die dritte Amtszeit. „Ich freue mich sehr auf die kommenden zwei Jahre und sehe es als eine der Hauptaufgaben an, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger mit der Gonsenheimer CDU aufzugreifen. Nur so wird Politik transparent und glaubwürdig”, so der alte und neue Vorsitzende. Gonsenheim sei ein eigener kleiner Kosmos mit vielen unterschiedlichen Herausforderungen. Ziel muß es sein, daß dieser Stadtteil auch weiterhin für alle Generationen, Bevölkerungsschichten und Berufsgruppen Heimat sowie Arbeitsstätte sei.
Zu Stellvertretern wurden Mathias Huber und Nikolaus Poppitz wiedergewählt. Komplettiert wird der geschäftsführende Vorstand mit dem 27-jährigen Philipp Rohe als Schriftführerin und Manuela Müller-Horn als Schatzmeisterin. Zu Beisitzern wurden gewählt: Dr. Peter Bächstädt, Noah Baum, Hermann Eck, Andreas Illenseer, Simone Löhr, Marieluise und Herbert Reinartz, Mathias Roth, Günter Kehlberger und Rainer Schenk.
„Wir haben einiges vor in den nächsten 2 Jahren, sind gut aufgestellt und bereit, von uns hören zu lassen“, versprach der neugewählte Vorstand gerade auch im Hinblick auf die Bundestagswahl.
Geleitet wurde die Wahlversammlung vom stellvertretenden Fraktions- und Landesvorsitzenden Christian Baldauf MdL. Dieser berichtete informativ und launig u.a. aus der zurückliegenden Plenarwoche, die insbesondere die Haushaltsberatungen zum Gegenstand hatte.

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Gonsenheimer Ortsvorsteherin ist die neue CDU-Kreisvorsitzende

Sabine Flegel

Sabine Flegel
CDU-Kreisvorsitzende

Sabine Flegel ist die neue Kreisvorsitzende der CDU Mainz. Sie wurde mit der überwältigenden Mehrheit von 96% der gültigen Stimmen von der Mitgliederversammlung gewählt. Für Flegel war es ein Heimspiel: Seit 15 Jahren tagte das höchste Gremium der Partei das erste mal wieder im Mainzer „Premium-Stadtteil“, wie Sabine Flegel ihren Ortsbezirk gerne nennt.

In ihrer Bewerbungsrede ging Flegel auf die Situation der Mainzer CDU ebenso ein wie auf die Stadtpolitik. Die CDU müsse geschlossen auftreten und gemeinsam an dem Ziel arbeiten, in Mainz wieder an der Gestaltung der städtischen Politik mitzuwirken. Mehr Kommunikation nach innen und außen benannte Sabine Flegel deswegen als eines ihrer wichtigsten Ziele. Zumal in der Stadtpolitik vieles im Argen liege. Flegel zählte dazu u.a. die überbordenden Kosten einer möglichen Rathaussanierung, eine ideologisch geprägte Verkehrspolitik und die Unfähigkeit der Stadtspitze, die Mainzer Unternehmen zu pflegen und am Ort zu halten. Nestle und Cargill stünden in einer langen Reihe von Firmen, die Mainz in den letzten Jahren den Rücken gekehrt haben. So würden in Mainz nicht nur Gewerbesteuereinnahmen, sondern auch Arbeitsplätze verloren gehen.

Die Gonsenheimer CDU wünscht Sabine Flegel alles Gute für die neuen zusätzlichen Aufgaben.

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Tempomessung in der Engstelle Mainzer Straße

Endlich – über ein Jahr nach dem Beschluss des Ortsbeirtaes – bequemt sich die Verkehrsdezernentin, den Beschwerden der Bürger in der Mainzer Straße nachzugehen und zumindest einmal nachzumessen, wie viele Fahrzeuge die Engstelle zwischen den Kreuzungen mit der Raiffeisenstraße und mit der Straße Im Niedergarten mit überhöhter Geschwindigkeit passieren.

Engstelle Mainzer Straße

An der schmalsten Stelle ist die Mainzer Straße fast vier Meter schmaler als sonst. Der Gehweg ist dort nur rund 50 cm breit.

Ob die Messung allerdings brauchbare Aussagen liefern wird, darf getrost in Frage gestellt werden. Denn nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung sind die Messungen lediglich für eine Woche in den Sommerferien vorgesehen, zu einer Zeit also, die nicht gerade repäsentativ für das übliche Verkehresaufkommen ist.

Die CDU hatte diese Messungen aufgrund der Berichte der Anwohner bereits im Juli letzten Jahres im Ortsbeirat angeregt (siehe hier). Sie hatte zudem kritisiert, dass die Stadt „Blitzer“ nicht dort aufstellt, wo gefährliche oder unübersichtliche Stellen sind (siehe hier). In der Engstelle Mainzer Straße wurde noch nie ein Blitzer gesichtet. Statt dessen wird wenige Meter entfernt an der Koblenzer Straße regelmäßig geblitzt, ohne dass dort irgendeine Gefahrenstelle erkennbar wäre. Die CDU erwartet vom Verkehrsdezernat, dass Tempokontrollen nicht anhand der Einnahmen aus Verwarnungsgeldern positioniert werden, sondern dort, wo es gilt, konkrete Gefahren abzuwenden.

 

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Radstation für den Kisselberg

Schon beim Bau des Studentenwohnheims am Kisselberg hatte die CDU Gonsenheim gefordert, dass dort eine Fahrradstation für das Mein-Rad-Verleihsystem errichtet werden solle. Davon rücken wir nicht ab. Bei der heutigen Besprechung der Standortplanung für derartige Mietstationen wird unsere Ortsvorsteherin Sabine Flegel diesen Wunsch des Ortsbeirates erneut der MVG vortragen.

Unser Kampf für eine bessere Infrastruktur rund ums Studentenwohnheim geht weiter.

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Antrag: Baum ersetzen

Während eines Unwetters in Gonsenheim ist einer der großen Bäume auf dem alten Friedhof durch einen Blitzeinschlag stark geschädigt worden und musste gefällt werden.

Auf Antrag der  CDU Gonsenheim fordert der Ortsbeirat von der Stadtverwaltung dafür nun eine Ersatzpflanzung vorzunehmen.

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Kreuzung an der Krimm

Vor sechs Jahren hatte der Stadtrat beschlossen, die Kreuzung Krimm/Bgm.-Alexander-Str./Weserstr. umzubauen: Es soll eine Verkehrsinsel eingebaut werden, die Fußgängern den Überweg vom Autohaus hin in Richtung Einkaufsmärke erleichtert. Zugleich kann so der rechtsabbiegende Verkehr aus Richtung Autobahn in Richtung Sportfeld an der Ampelanlage vorbeigeführt werden, so das ein Abbiegen auch bei Rotlicht für den geradeaus fließenden Verkehr ermöglicht wird. Diese Planung war seinerzeit von der CDU-Ortsbeiratsfraktion begrüßt worden, weil sie eine gewisse Entlastung der Kreuzung verspricht.

Der alltägliche Stau in Gonsenheim.

Der alltägliche Stau in Gonsenheim.

Auf Antrag von CDU, FDP und ÖDP erinnert der Ortsbeirat nun aber daran, dass diese Lösung einstmals als Interimslösung entwickelt worden war, bis endlich der lange geforderte Verkehrskreisel gebaut werden kann. Ab dem Jahr 2018 könnten erneut Landesmittel für den Bau des Kreisels beantragt werden. Deswegen darf die jetzt von der Verwaltung in Angriff genommene notwendige und sinnvolle Planung aus dem Jahr 2010 nicht dazu führen, dass die Kreisel-Planung dadurch endgültig aufgegeben wird. Wenn heute der Umbau erfolgt, muss er so vorgenommen werden, dass der Kreisel in späterer Zeit weiterhin möglich bleibt.

Die drei antragstellenden Fraktionen fordern zur Entlastung der Kreuzung außerdem, die Kreuzung Krimm/Erzbergerstraße zu ertüchtigen, von der aus sich der Verkehr oft bis zur Weserstraße zurückstaut.

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