Sanierung der Weserstraße mit Ortsbeirat abstimmen

Die CDU Gonsenheim begrüßt das Ansinnen der Verwaltung, die Sanierung des unteren Abschnittes der Weserstraße in Angriff zu nehmen. Allerdings warnt die CDU davor, diese Sanierung isoliert von der restlichen Verkehrssituation in Gonsenheim zu planen.

Schon vor einigen Wochen hatte die Gonsenheimer CDU gefordert, die Stadt möge einen Maßnahmenplan aufstellen, um die Achse Kreuzstraße – Weserstraße – Koblenzer Straße vom Stau zu befreien. „Wenn jetzt die untere Hälfte der Weserstraße saniert wird, muss zuvor das Gesamtkonzept für die Verkehrsführung auf Gonsenheims wichtigster Verkehrsachse erstellt werden“, fordert CDU-Ortsbeiratsmitglied Nikolaus Poppitz. Schließlich ist in der Weserstraße nicht nur der Fahrbahnbelag erneuerungsbedürftig. Die künftige Wohnbebauung oberhalb der Straße soll von der Weserstraße aus erschlossen werden. Der dadurch entstehende Abbiegerverkehr erhöht die Staugefahr auf dieser Achse weiter.

Es dürfe nicht die gleiche Situation geschaffen werden wie an der Krimm, warnt Poppitz: Dort wurde die Kreuzung mit Landesmitteln umgebaut, der erforderliche Kreisel allerdings nicht realisiert – mit der Folge, dass nun über viele Jahre keine Landesmittel mehr für seine Errichtung zu erhalten sind. „Wir müssen aufpassen, dass die Stadt bei der Umgestaltung der Weserstraße nicht wieder in diese Falle tappt“, so Poppitz. „Wir erwarten von der Verwaltung eine frühzeitige Einbeziehung des Ortsbeirates in die Planung.“

Nikolaus Poppitz

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