Torhaus muss offen bleiben

Bei der Planung des Neubaugebietes rund um den Willy-Brandt-Platz war die Stadt davon ausgegangen, dass die Nahversorgung dieses Gebietes entlang der Elbestraße erfolgt. Dort soll das Gleisbergzentrum entstehen, dort sind Straßenbahn, Schulen, Kindergärten und Kirche. Das funktioniert aber nur, wenn es eine Wegebeziehung zwischen Neubaugebiet und Elbestraße gibt. Die ist jetzt in Gefahr.

Der Weg vom Willy-Brand-Platz führt durch das Torhaus der alten Kathen-Kaserne über die Werrastraße in Richtung Straßenbahnhaltestelle Elbestraße. Noch befindet sich in diesem Torhaus und den benachbarten Gebäudeflügeln ein Studentenwohnheim. Doch es gibt Berichte, dass der Eigentümer im Zuge der Umnutzung des Gebäudes den Torbogen verschließen wolle.

„Wenn diese Verbindung gekappt wird, wird das ganze Gebiet von seinem Versorgungszentrum abgeschnitten“, befürchtet CDU-Ortsbeirätin Christine Diehl. Bisher wurde dem Ortsbeirat immer wieder zugesichert, dass die Stadt ein Wegerecht an diesem Durchgang besitze, er also nicht für den Fußgängerverkehr gesperrt werden dürfte. „Allen unseren Bemühungen zum Trotz beharrte der Eigentümer aber schon bisher darauf, dass der ‚Durchgang verboten‘ sei, wie auf einem Schild zu lesen ist.“ Die CDU Gonsenheim verlangt nun von der Verwaltung sicherzustellen, dass dieser Durchgang erhalten bleibt. „Im Interesse der Menschen im Neubaugebiet erwarten wir eine klare Stellungnahme der Stadt zur aktuellen Rechtslage dieses Durchganges“, so Diehl.

Nikolaus Poppitz

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