Alle städtischen Grundstücke prüfen

Gonsenheimer CDU: Verengung auf den Standort Kisselberg nicht nachvollziehbar

Im Baudezernat existiert eine Liste von 90 verschiedenen Grundstücken, die sich im Besitz der Stadt oder ihrer Beteiligungsgesellschaften befinden. Um Wohnraum für Studenten in Mainz zu schaffen, müssten alle diese Grundstücke auf ihre Tauglichkeit für einen Wohnheimstandtort geprüft werden. Dieser Forderung des OB-Kandidaten Lukas Augustin schließt sich die Gonsenheimer CDU an. „Es darf nicht sein, dass sich die Stadtspitze aus undurchsichtigen Gründen auf einen einzelnen Standort am Kisselberg fixiert“, so der stellvertretende Gonsenheimer CDU-Vorsitzende Nikolaus Poppitz.

Augustin hatte am Sonntag gefordert, dass sich auch die städtische Wohnbau der Förderung studentischen Wohnbaus widmen solle. Es sei eine originäre Aufgabe der Wohnbau, preiswerten Wohnraum für die Mainzer zu schaffen. Das schließe auch Wohnungen für die Studenten ein.“ Statt sich um preiswerten Wohnraum für Studenten zu kümmern, plant die Wohnbau aber im MLK-Park angeblich die Errichtung von teuren Appartements für Studenten mit entsprechend gehobener Ausstattung. „Das ist nicht das, was wir uns von einer städtischen Gesellschaft erwarten, die die Wohnungsnot bekämpfen soll“, so Poppitz.

Bezeichnend sei, dass der heutige Staatssekretär Ebling noch im Wohnbauprozess in Koblenz vor einigen Wochen gesagt hatte, sein Aufgabenfeld im Wohnbau-Aufsichtsrat seien vor allem die sozialen Belange des Wohnungsbaus gewesen. „Weder in dieser Eigenschaft noch als Bildungsstaatssekretär hat Ebling für die nötigen Studentenwohnungen in Mainz gesorgt“, so Poppitz weiter, „obwohl die Verknappung durch die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium seit langem abzusehen war.“

Nikolaus Poppitz

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