Menschenunwürdige Unterbringung

60 Flüchtlinge auf 360qm Wohnfläche. Kein Garten, nicht einmal ein Hof. Kaum Aufenthaltsräume. Kaum Kochgelegenheiten. So stellt sich der Sozialdezernent in Mainz die Unterbringung von Menschen vor, die zumeist nur ihr nacktes Leben vor Krieg und Verfolgung retten konnten. Traumatisierte Opfer sollen in einer Art „Asylanten-Batterie“ zusammengepfercht werden.
490 EUR pro Kopf und Monat will die Stadt für diese Anlage ausgeben. Manches Hotel im Hechtsheimer Gewerbegebiet beherbergt dreiköpfige Familien für weniger Geld. Aber die Stadt ist nicht in der Lage, für diesen Preis anständige Wohnverhältnisse für Flüchtlinge zu schaffen.
Die „Willkommenskultur“ beginnt bei der Errichtung einer menschenwürdigen Unterkunft, Herr Merkator!

Über Nikolaus Poppitz

Stellvertretender Vorsitzender der CDU Gonsenheim, CDA-Kreisvorsitzender, Mitglied des Ortsbeirates Gonsenheim
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