Wildpark: Die Natur in der Stadt

Manuela Müller-Horn

Manuela Müller-Horn
CDU-Ortsbeiratsliste Platz 6

Der Wildpark Gonsenheim trägt einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des Freizeit- und Erholungsraumes „Lenneberg-Wald“ bei.

Als unmittelbar an der dicht besiedelten Stadtgrenze liegendes Schaugehege am Südostrand des Lenneberg-Waldes, eingerahmt vom Sportplatz, dem Gonsenheimer Friedhof und dem neu gestalteten Abenteuerspielplatz mit den gewaltigen Hochhäusern „Am Sportfeld“ im Hintergrund, erfüllt der Park mancherlei Aufgaben. Er bietet den Besuchern die Möglichkeit, die heimische Tierwelt in ihrem Artenreichtum kennenzulernen und Tiere zu beobachten, die durch die Belastung des freien Lebensraumes zum Nachtwild geworden und die bei Wanderungen durch Wald und Feld fast nicht mehr zu sehen sind. Intensive Beobachter können darüber hinaus auch Rückschlüsse auf das Leben in freier Wildbahn ziehen. Viele Tausende junge und ältere Menschen, ganze Generationen besuchen in jedem Jahr zu jeder Zeit den Wildpark am Stadtrand und erfreuen sich immer wieder kostenlos an der Vielfalt der Tiere.

Wenn es ans Sparen geht, ist dem Stadtvorstand aber schon mehrfach der Wildpark eingefallen. Schließlich wird jeder Strohhalm genutzt, um den Haushalt der völlig überschuldeten Stadt Mainz zu sanieren. Bislang konnte eine Auflösung des Wildparks noch jedes Mal abgewendet werden. Letztmalig war der Protest im Jahre 2003/2004 der Bürgerinnen und Bürger sehr groß. Mit dem Förderverein Wildpark Mainz-Gonsenheim e.V. ist eine Institution geschaffen worden, die die Fortentwicklung dieses wichtigen Naherholungsgeländes sichert und sich der Erhaltung menschlicher Umwelt einsetzt. Die Vorsitzende des Vereins ist hier federführend und selbstlos aktiv! Die Stadt Mainz alleine könnte jedoch nicht ohne die Hilfe tatkräftiger Bürgerinnen und Bürger auskommen, die sich in ihrer Freizeit der Pflege dieses Wildparks, seiner Gewerke und seiner Bestände widmen.

Im Wildpark leben schließlich nicht nur eine Vielzahl verschiedenster Wildtiere sondern der Park betreibt auch die Nachzucht von Tierrassen, die sonst vorm Aussterben bedroht sind und die auf der „Roten Liste“ stehen. Dieses Konzept wurde durch den Förderverein entwickelt und versucht in die Tat umzusetzen. Auch eine Vogelauffangstation für Wildvögel des NABU ist im Wildpark eingerichtet.

Die Gonsenheimer CDU wird sich stets dafür einsetzen, den Wildpark mit seiner Grünzone zu erhalten und seinen Betrieb an modernen Konzepten für den Betrieb von Wildparks auszurichten, damit sich auch die kommenden Generationen an der Natur mitten in der Stadt erfreuen können.

Gonsenheim braucht den Wildpark. Wir machen’s. CDU.

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