Lärmschutz nicht gegen Umweltschutz ausspielen

Mathias Huber

Mathias Huber
CDU-Ortsbeiratsliste Platz 2

Gonsenheim ist in den letzten Jahren auch deshalb zum zweitgrößten Stadtteil von Mainz angewachsen, weil die Einwohner hier eine Kombination von guter Infrastruktur und ländlicher Umgebung genießen dürfen. Nachdem die Landesregierung das Thema Fluglärm verschlafen hatte, droht jetzt der Verkehrslärm die Gonsenheimer dauerhaft zu belästigen.

In der neuen Landeskoalition hat die SPD dem grünen Partner zugestanden, daß die A643 keine sechs Spuren bekommen darf. Stattdessen soll nun phasenweise der Standstreifen aktiviert und nur entlang der Ein- und Ausfahrten zusätzliche Seitenstreifen angebaut werden. Folgen werden sein, daß der Verkehr nicht vernünftig fließt und der Stau durch Gonsenheim umgangen wird. Ferner werden die Verkehrssicherheit und Luftqualität massiv leiden. Vor allem aber wird nach den Plänen der Landesregierung der Bund nicht verpflichtet sein, wirksamen Lärmschutz zu finanzieren. Seinerseits hat das Land auch schon erklärt, solche Maßnahmen nicht bezahlen zu können.

Das von der Gonsenheimner CDU vorgeschlagene schmale Ausbaumodell, das sich an der Straßenbreite der Weisenauer Brücke orientiert, kommt nach ersten Schätzungen mit einem geringeren Flächenverbrauch aus als das pseudo-ökologische 4+2-Modell, und macht wirksamen Lärmschutz möglich.

Gonsenheim braucht sowohl Lärmschutz als auch eine intakte Natur.
Wir machen’s. CDU.

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