Wohnen am Kisselberg: Fehlplanung berichtigen

Nikolaus Poppitz

Nikolaus Poppitz

Die Absicht eines Investors, auf dem Kisselberg ein weiteres Studentenwohnheim zu errichten, zeigt, dass die Planung des ersten Wohnheims nicht hinreichend durchdacht war, meint der Stellvertretende CDU-Vorsitzende Nikolaus Poppitz.

„Wir freuen uns sowohl über zusätzliche Wohnheimplätze in Mainz als auch darüber, dass sich für diese Baulücke ein Investor gefunden hat“, sagt Sabine Flegel, die soeben wiedergewählte Ortsvorsteherin.

Aber der Verstoß gegen den Flächennutzungplan beim Bau der aktuellen Wohnheims hat nun Konsequenzen. Wird einmal rechtswidrig ein Wohnheim im Gewerbegebiet genehmigt, kommt das zweite nach. „Jetzt gilt es, diesen Fehler auszubügeln und endlich zumindest eine Stadtplanung zu entwickeln, die den Wohnbedürfnissen der Studenten auf dem Kisselberg gerecht wird,“ so Poppitz, zumal schon das Versprechen von Marianne Grosse (SPD), die Studentenbuden sollten dort nicht mehr als 300 Euro kosten, gebrochen worden ist.

Poppitz fordert deswegen für den Kisselberg eine Anpassung der Verkehrserschließung für alle Verkehrsteilnehmer. Weder sei die fußläufige Erschließung für die Wohnnutzung optimal, noch die Fahrradwege, die Busanbindung oder die Anbindung des motorisierten Verkehrs.

Die Grünflächen im Gebiet seien für die Versickerung von Regenwasser und zur Beschattung von Autos angelegt, und nicht etwa für Menschen, die sich dort aufhalten wollen.

Es mangele an Kommunikationspunkten und Infrastruktur für die Bewohner. Poppitz kann sich in dem Gebiet Copy-Shops, Kiosk Bäckerei und Cafes vorstellen, die ja nicht nur den Bewohnern, sondern auch den Arbeitnehmern in diesem Gebiet zu gute kommen würden.

 

Über Nikolaus Poppitz

Stellvertretender Vorsitzender der CDU Gonsenheim, CDA-Kreisvorsitzender, Mitglied des Ortsbeirates Gonsenheim
Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Politik vor Ort abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.