Bündnis manipuliert Abstimmung zur A 643

„Mit dem Versuch, online-Abstimmungen der Allgemeinen Zeitung zu manipulieren verletzt das Bündnis ‚Nix in den Mainzer Sand setzten‘ elementare demokratische Spielregeln“, ärgert sich der stellvertretende Gonsenheimer CDU-Vorsitzende Nikolaus Poppitz. „Und es erweist dem gemeinsamen Anliegen, einen sinnvollen Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Pendler und dem Umweltschutz zu finden, einen Bärendienst.“
Wie am Sonntag bekannt wurde, hatte das Bündnis per E-Mail seine Mitglieder aufgerufen, an der Abstimmung an der AZ-Umfrage zum Vorrang von Naturschutz oder Autobahnausbau teilzunehmen – und dabei eine Anleitung hinzugefügt, wie die Mitglieder des Bündnisses ihr Stimmgewicht durch technische Tricks locker auf das 14-fache aufblähen können.
Das Bekanntwerden dieses Manipulationsversuches entwerte die ganze Abstimmung, so Poppitz weiter. Vor allem aber werde mit solchen Maßnahmen die Stimmung zwischen Gegnern und Befürwortern eines Ausbaus weiter aufgeheizt und die ohnehin schwierige Suche nach Kompromissen erschwert. Die CDU Gonsenheim weist in diesem Zusammenhang erneut auf das von ihr ins Gespräch gebrachte „Gonsenheimer Modell“ hin, nach dem ein 6-streifiger Ausbau mit Standspuren auf der bisherigen Trassenbreite möglich ist, wenn man für die Fahrspuren und Fahrbahnteiler die gleichen Maße verwendet wie auf der Weisenauer Brücke.

CDU Gonsenheim kehrt Bündnis den Rücken

„Hier ist bis auf weiteres eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Bündnis nicht mehr möglich“, so ergänzt der frisch wiedergewählte Vorsitzende der CDU Gonsenheim, Fritz-Bernhard Stähler. Bereits in der Vergangenheit habe das Verhältnis gelitten, da  das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“ ohne Anhörung die CDU Gonsenheim vorläufig suspendiert hatte. „Das neuerliche unsaubere agitieren – hier die edlen Grünen, dort der wütende Stammtisch –  mache vernünftige Kompromisse massiv schwerer“, so Stähler weiter.

Der CDU Gonsenheim liegt der Aufruf im Wortlaut vor. Darin heißt es:

Liebe Mitglieder des Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“,
Sehr geehrte Damen und Herren,

mittlerweile ist es uns gelungen die Stimmenverhältnisse bei der Abstimmung zu drehen! Der Naturschutz führt mit über 50%. Bitte bleiben Sie dran.

Noch ein Hinweis, für die die mit diesen Abstimmungen nicht so vertraut sind (denen es dann ebenso geht wie mir). Man kann, wenn man möchte auch von verschiedenen Rechnern und Smartphones mehrfach abstimmen.

Zudem bieten die verschiedenen Zeitungen der VRM Gruppe jeweils die Möglichkeit erneut abzustimmen.

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/index.htm  
http://www.buerstaedter-zeitung.de/index.htm
http://www.lampertheimer-zeitung.de/index.htm
http://www.wormser-zeitung.de/index.htm
http://www.wiesbadener-kurier.de/index.htm
http://www.main-spitze.de/index.htm
 und wie schon in der ersten Mail gesagt die AZ
http://www.allgemeine-zeitung.de

 

Mehr zum Gonsenheimer Modell hier:

27.2.2015: Gonsenheimer Modell für A 643 prüfen!
8.8.2013: A 643 – Landesregierung hat wichtige Zeit vergeudet
17.1.2014: A643 – Chancen für eine vernünftige Kompromißlösung
22.5.2014: Lärmschutz nicht gegen Umweltschutz ausspielen

 

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