Schock für Gonsenheimer Bauern

Auf einmal graben Bagger im Auftrag der Stadt  ihre Äcker um

„Was hier vonstattengeht, ist nicht nur ein unglückliches Versäumnis, sondern ein absolutes No-Go“, sagt die Gonsenheimer Ortsvorsteherin Sabine Flegel zu den Bauarbeiten an der Bus- und Radspur in der Nähe der FH. Ebenso verärgert zeigte sich ihr Bretzenheimer Amtskollegin Claudia Siebner.

In unmittelbarer Nähe der Gemarkungsgrenze zwischen Bretzenheim und Gonsenheim baut die Stadt einen Wirtschaftsweg aus – und lässt dafür Teile frisch eingesäter Äcker von Gonsenheimer und Bretzenheimer Landwirten ausbaggern. Das ruft natürlich deren Protest hervor.

Völlig unverständlich ist die Reaktion der Stadt Mainz. Sie beruft sich darauf, dass es angeblich Kaufverträge mit den betroffenen Landwirten gibt, die ihrerseits beteuern, sie wüssten nicht, dass sie ihre Äcker verkauft hätten. Sonst hätte sie ja wohl die Flächen auch gar nicht erst eingesät. Ein Kaufvertrtag über Grund und Boden kann in Deutschland nicht einfach so formlos geschlossen werden. Er erfordert immer eine notarielle Beurkundung. Die Beteiligten würden sich wohl erinnern, wenn sie beim Notar gewesen wären.

 

Den vollständigen Artikel der AZ zu diesem Thema lesen Sie hier.

 

 

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