Wer ist schuld am Brückendesaster?

Der kürzlich bekannt gewordene Bericht des Bundesrechnungshofes zum Bau des A 643 lässt immer neue Fragen zur Verantwortlichkeit für den Brücken-GAU aufkommen.  Hat die Landesregierung wirklich den Baugrund nicht untersucht? War auch die jetzt beschädigte Vorlandbrücke wirklich schon vor mehreren Jahren als kaum noch standsicher eingestuft worden?

Wenn sich das bewahrheitet, hätten die Verantwortlichen den Schaden kaltlächelnd in Kauf genommen, während die rotgrüne Landesregierung bei der Frage, wie der Anschluss der alten Autobahn an die neue Brücke gebaut werden soll, einfach abgetaucht ist. Schaden durch Unterlassen einer zielgerichteten Planung.

Aber durch den Unfall sind Menschenleben in Gefahr gebracht worden und riesige Schäden entstanden – nicht nur an der Brücke, die ja dem Bund gehört (und eben nicht dem Land), sonder vor allem auch für die Wirtschaft und die Berufspendler.

Jetzt ist die Staatsanwaltschaft gefordert, diese Zusammenhänge zu klären, denn die regierungseigenen Unfallermittler werden kaum ein Interesse daran haben, eine mögliche Schuld der Landesregierung aufzudecken. Die Gonsenheimer Ortsvorsteherin Sabine Flegel hat deswegen Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet.

Übrigens: Am Dienstag, 21. April 2015, um 19:00 Uhr
findet im Autocenter Heinz, Am Mombacher Kreisel, eine Informationsveranstaltung der CDU-Landtagsabgeordneten zum Ausbau der A 643 statt.

 

Hier noch einige Berichte der Allgemeinen Zeitung rund um diese Thema:

Strafanzeige wegen Schiersteiner Brücke: Sabine Flegel sieht Verschulden der Landesregierung

Hat Land Rheinland-Pfalz notwendige Bodengutachten zur Schiersteiner Brücke nicht eingeholt?

Bundesrechnungshof lässt kaum ein gutes Haar an Mainzer Planungen zum Autobahnausbau vor der Schiersteiner Brücke

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