Feuerwehr-Standort muss im Ortskern bleiben

Die Überlegungen des neuen Leiters der Berufsfeuerwehr Mainz, Martin Spehr, sorgen bei der Freiwilligen Feuererwehr in Gonsenheim und der CDU für große Bauchschmerzen. Anfang September hatte dieser Ideen in der AZ bestätigt, dass die Freiwilligen Feuerwehren aus Gonsenheim und Mombach an einem neuen Standort fusionieren könnten. Gespräche mit den Betroffenen in Gonsenheim hätten ergeben, dass es gleich ein doppeltes Sicherheitsproblem gäbe, so Mathias Huber, CDU-Sprecher im Gonsenheimer Ortsbeirat. Zum einen verlängerten sich die Wege in die Feuerwache für die Freiwilligen. Zum anderen würden die Strecken zu den Einsatzortorten weiter.

Jahresabschlussübung der Freiwilliogen Feuerwehr Mainz-Gonsenheim (Foto: M.Müller-Horn)

Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Gonsenheim (Foto: M.Müller-Horn)

„Eine Katastrophe für das Vereinsleben, die Kinder- und Jugendarbeit ist das!“, führt Ortsbeirätin Manuela Müller-Horn weiter aus. Die Freiwillige Feuerwehr in Gonsenheim sei mit ihrer Musikausbildung, der Kapelle, den Veranstaltungen und der Ausbildung ein wichtiger Träger des Gonsenheimer Ortslebens. Gerade im Hinblick auf ankommende Flüchtlinge, deren Integration gelingen müsse, dürften solche Stützen der Gesellschaft nicht einfach zerschlagen werden.
Nach Gesprächen mit der Freiwilligen Feuerwehr Gonsenheim schließt sich die CDU deren Einschätzung an, dass das Vereinsleben am Ortsrand oder womöglich in einem anderen Stadtteil schweren Schaden nehmen würde. Die Konsequenzen für Sicherheit und gesellschaftliches Leben sind unabsehbar. Einsparzwänge, überbordende Bürokratie und Begehrlichkeiten der klammen Kommune in Bezug auf die jetzigen Grundstücke dürfen keine Argumente sein.

Über CDU Gonsenheim

Die offiziellen Posts der Gonsenheimer CDU
Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Politik vor Ort abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.