Für eine bessere Betreuung unserer Kinder im Land

In den Kitas in Rheinland-Pfalz fehlen Erzieherinnen und Erzieher. Die Nachfrage der Eltern steigt. Die Anforderungen durch Integration und Inklusion sind zudem enorm gewachsen. Das geht zu Lasten der Betreuungsqualität, weil unter Rot-Grün die Gruppen zu groß und die Sprachförderung zu gering sind.

Dem engagierten Personal fehlen nach eigenen Angaben Zeit und Möglichkeit für eine altersgerechte Betreuung. Eltern wünschen sich flexiblere Öffnungszeiten und konsequente Sprachförderung für ihre Kinder. Dass nicht alleine die Quote zählt, sondern in Rheinland-Pfalz genauer auf die Qualität Wert gelegt werden muss belegt Folgendes:

  • Bertelsmann Stiftung : „Die große Mehrzahl der unter Dreijährigen in Rheinland-Pfalz (findet) schon heute alles andere als optimale Bedingungen.“
  • Evaluation der Sprachförderung an Kindergärten: „Die Anregungsqualität in der Sprachförderung ist sehr niedrig: Es gibt kaum Aktivitäten zur Unterstützung komplexer Denkprozesse der Kinder.“
  • Bildungsgewerkschaft GEW Rheinland-Pfalz : „Erzieherinnenmangel führt zu Einschränkung bei individueller Förderung. Einschränkung von Öffnungszeiten drohen.“

Die jetzige Landesregierung sieht keinen Grund das zu ändern. Das halten wir für falsch. Kommunen wird der Ausbau von Betreuungsplätzen aufgehalst – das nötige Geld aber verwehrt. Die fatale Folge ist klar: Noch schlechtere Bedingungen für die Kleinsten. Wir wollen aber optimale Bedingungen für unsere Kinder in den Kitas. Damit Eltern und Großeltern sie auch beruhigt in Obhut geben können.
Das will die CDU erreichen:

  1. Kleine, altersgerechte Kitagruppen. Mehr Erzieherinnen und Erzieher. Systematische undkonsequente Sprachstandserhebung und –förderung. Flexiblere Öffnungszeiten der Kitas.
  2. Kreise und kreisfreie Städte sollen die Möglichkeit haben, in enger Abstimmung mit den Eltern nach Einkommen und Kinderzahl sozial gestaffelte Kindergartenbeiträge zu erheben. Der Durchschnittsbeitrag soll 1 Euro am Tag für die, die es sich leisten können, nicht überschreiten. Kinderreiche und einkommensschwache Familien bleiben beitragsfrei. Das gilt auch für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung.
  3. Wir möchten eine sozial ausgewogene Lösung, die zudem mehr Qualität bringt. Eine Krankenschwester mit geringerem Gehalt zahlt heute mit ihren Steuern den kostenlosen Kitaplatz für eine Doppelverdiener-Familie mit hohem Einkommen mit. Just diese einkommensstarken Eltern fordern immer wieder ein, einen Beitrag leisten zu wollen, wenn dieser zur Qualitätsverbesserung beiträgt.
  4. Mehr Zeit für Kinder statt rot-grüner Billig-Betreuung. Die möglichen Einnahmen werden ausschließlich genutzt, um für Kinder ein spürbares BildungsPlus bei individueller Betreuung, Sprachförderung und Schulvorbereitung zu schaffen. Zudem werden so auch flexiblere Öffnungszeiten möglich.

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