Schulwegsicherheit in Gonsenheim

Die CDU begrüßt, mit welch großem Engagement Elternvertreter, Verwaltung und Ortsbeirat gemeinsam mit externen Beratern Ideen entwickelt haben, wie die Sicherheit der Schulkinder auf ihrem Weg zu den Schulen entlang der Breiten Straße verbessert werden könnte. Im Ergebnis sind nun vier Maßnahmen in der Diskussion, die vom Ortsbeirat einstimmig im Grundsatz befürwortet werden.

  1. Die Verlegung der Fußgängerampel an die Ecke Breite Str./Kirchstr.
  2. Eine bessere Absicherung der Fußgängerüberwege an der Spitze des Juxplatzes
  3. Eine längere Strecke für die Tempobegrenzung auf 30 km/h in der Breiten Straße
  4. Die Verlegung des Einganges der Maler-Becker-Schule von der Breiten Str. in die Kirchstraße.

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat gab dabei der Verwaltung einige Punkte zur vertieften Prüfung mit auf den Weg.

So ist es erforderlich, dass an Marktagen der Abbau der Marktstände in der Kirchstraße mit der Schule so koordiniert wird, dass die Schüler, die gleichzeitig Schulschluss haben, nicht durch die rangierenden Marktfahrzeuge gefährdet werden.

Bei der Umgestaltung des Verkehrsflusses am Juxplatz ist zum einen darauf zu achten, dass hier nicht neue gefährliche Verkehrsbeziehungen entstehen. Zum anderen ist für die CDU wichtig, dass möglichst für alle am Juxplatz wegfallenden Parkplätze anderweitiger Ersatz geschaffen wird. Denn: Jedes Auto, das am Juxplatz keinen Platz mehr findet, wird sich später an einer anderen, engeren Stelle im Bereich der Breiten Straße auf einem (illegalen) Parkplatz wiederfinden und dort zur Gefahr für Fußgänger werden.

Die Erweiterung der Tempo-30-Anordnung auf der Breiten Straße darf nicht zu dem Ergebnis führen, dass letztlich in verkehrsarmen Zeiten, in denen eine Geschwindigkeitsreduzierung gar nicht erforderlich ist, Radarfallen auf der Breiten Straße stehen, während in der Hauptverkehrszeit eine Radarüberwachung überflüssig ist. Nach Auskunft der Verkehrsüberwachung in der Ortsbeiratssitzung fahren aktuell nicht einmal 1% der Fahrzeuge tagsüber schneller als Tempo 30. Deswegen wurde in die Beschlusslage des Ortsbeirates aufgenommen, das die Tempo-30-Anordnung nach einem Jahr auf ihre Zweckmäßigkeit -insbesondere hinsichtlich der zeitlichen Ausdehnung über die Geschäftszeiten hinaus- überprüft werden solle.

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